Heute war ein ganz normaler Tag, auch gleichzeitig ein chaotischer Tag.
Ganz normal: Es ist ein Samstag. Ich gehe mit meinen Eltern zum Mittagessen. Dann sind wir zurück nach Hause und später am Abend habe ich Klavierunterricht für eine Stunde gegeben.
Chaotisch: zu viele.
Chaotisch #1: Deutschunterricht bei dem Goethe-Institut ist vorbei. Das war für das letzte Jahr und drei Monate mein Routine. Jeder Morgen stehe ich früh auf, um Deutschunterricht zu gehen. Aber jetzt, nicht mehr. Das hat mir so traurig gemacht. Ich wusste nicht, bis zum heute, dass die ganze Sache mir solche emotionale Gefühle geben konnte.
Chaotisch #2: Dieser Grund hat mit Nr. 1 viel zu tun. Ich hatte so viel gegessen. Alles süßes, alles die ich eigentlich nicht brauche. Emotional-Hunger. Es war total außer Kontrolle.
Chaotisch #3: Ich hatte geplant, am Morgen joggen zu gehen. ABER es gab etwas so furchtbar und schrecklich früh am Morgen ... und in meinem Zimmer... es gab ein Kakerlaken. Es sieht wirklich hässlich aus. Als ich das gesehen habe, trage ich noch meine Sportkleidung. Und ich war auch die einzige Person, die im Haushalt schon gewacht war. So hatte ich meine Tür zugemacht und dann hatte ich im Esszimmer gesessen, bis zu meinem Vater aufgestanden war. Diese Geschichte hatte meine Stimme zum Joggen/Laufen total zerstört.
...
Vielleicht war heute kaum normal...
Ich wiege mich immer noch jeden Tag. Die Fitnessstunde mit der PT habe ich noch... vier...? Ich glaube, das ist richtig. Und morgen steigt sicherlich die Nummer auf der Waage. Ich sage mir zum Trost, heute ist eine Ausnahme. Aber ich bin unsicher, ob ich das glaube. Kann ich in mir so einfach glauben? Komm schon, es hat mehr als halb des Tages, bevor ich den Grund meines Emotional-Hungers wusste. Und genau an der Zeitpunkt, dass ich etablierte, es kam von der Ende des Deutschunterrichts, hört mein Hunger sofort auf.
Na gut, das war nicht so richtig beschreibt. Ich bekomme noch das Gefühl von Hunger aber es war nicht mehr nötig immer etwas zu essen.
Ich kenne mich wirklich nicht so gut. Ich muss immer solche körperliche Signale finden, bevor ich weiß, dass etwas nicht stimmt oder etwas mir nicht gut passt. Nächstes Mal... Was kann ich tun? Einfach eine gute Kuchen zu essen? Wirklich im Journal schreiben? Obwohl ich keine Lust dazu habe? Wie kann ich dieses Gefühl früher anerkennen? Darüber muss ich wirklich experimentieren. Wie? Weiß nicht.
Aber jetzt fühle ich mich besser. Ich darf traurig sein. Noch ein Teil meines Lebens ist vorbei. Einerseits habe ich wirklich viel gelernt, nicht nur über die Sprache und die Kultur und andere Leute, aber auch über mich selbst und meine Ziele. Andererseits bin ich wieder allein. Ich stehe auf einem Weg, jede läuft an ihrem eigenen Weg und ich auf meinen. Diese Einsamkeit habe ich mich zu lang nicht mehr gefühlt. Ich weiß nicht mehr wie ich sie behandeln soll.
Na ja, vielleicht soll ich zuerst diese Einsamkeit wieder befreunden. Und zusammen einander kennenlernen. Dann sprechen wir zusammen über morgen, und übermorgen, und nächste Woche, und nächsten Samstag.
No comments:
Post a Comment